Mit sehr vielen Familien sind wir nach Kittilä geflogen. Ein erster Blick aus dem Fenster im Landeanflug lies unser Herz höher schlagen. Schneebedeckte Landschaft, blauer Himmel und viel, viel Natur empfing uns. Anna lachte vor Vorfreude und werweisste, dass wir mit Sicherheit über das Flugfeld laufen müssten.
Mit einem Kribbeln im Bauch verliessen wir das Flugzeug und kalte, windige Luft und Schnee empfing uns.D as Flugzeug hatte 100 Meter vor der Flughafenhalle angehalten. Hier war alles klein und praktisch. Freundliche Menschen in grün, roter Wichteltracht empfingen uns, lachten vergnügt und und in der Nähe des Gepäckbandes sang eine Gruppe junger Menschen „I wish you a merry christmas„.

Wir 3 Mädels genossen die Atmosphäre und kümmerten uns um das Gepäck, während Micha das reservierte Mietauto organisierte.

Mit den Koffern auf dem Gepäckwagen ging es raus in den Schnee. Doch was für ein Schock. Es standen circa 30 Busse vis-a-vis des Flughafengebäudes, die all die Touristen in Empfang nahmen. Ein paar vereinzelte Mietautos warteten draussen.
Wir verstauten unser Gepäck in einen roten Nissan Qashqai, gaben in unser Navi das Ziel „Kilpisjärvi“ ein und nahmen die Route aufgeregt und staunend in Angriff.

Der Schnee!!! Nun weiss ich, warum Schnee mit 2 „e“ geschrieben werden muss. So weit das Auge reicht, war es weiss, die Strassen waren weiss, kein unangenehmer, überflüssiger Schneematsch, sondern nur weiss und schön. Die Äste der Bäume bogen sich unter der Last des Schnees, der bis zu 20 Zentimeter auf den Zweigen lag. Wie herrlich die kühle, klare Winterlandschaft war.
Überrascht war ich von dem Licht. Wir befanden uns nördlich des Polarkreises, aber es war taghell. Eine Stadt kündigte sich auf den Hinweisschildern an. Levi. Micha, der mit Lena die Reise organisiert und genauer geplant hatte, erklärte uns, dass wir in der Nähe des bekanntesten Wintersportortes Finnlands befanden. Wir drei Frauen entschieden, hier zu halten und diese Eindrücke mitzunehmen. Zumal sich nach dem Frühstück im Hotel um 8 Uhr nun um 12 Uhr ein leeres Gefühl in der Magengegend breit machte.



